Happy Birthday, Loki! Was ich bisher als Hundehalter gelernt habe

25. April 2017



Am Sonntag, den 23. April, ist Loki ein Jahr alt geworden! Diesen Meilenstein wollen wir mit einem Rückblick feiern, in welchem wir uns an die Höhe- und Tiefpunkte mit unserem Vierbeiner erinnern.  Außerdem verrate ich Dir, welche Ratschläge ich gerne Ersthunde- und/oder Welpenbesitzern mit auf dem Weg geben möchte.

Was ich rückblickend anders machen/denken würde

Wenn ich auf die letzten Monate zurückblicke und sehe zu was für einen stattlichen Junghund sich unser kleiner Welpe von früher entwickelt hat, erfüllt mich das mit Stolz. So ähnlich muss es Müttern gehen, deren Babies zu Kleinkindern heranwachsen. Nur, dass die Entwicklung bei Hundekindern in (gefühlter) Lichtgeschwindigkeit passiert. Und ähnlich wie bei den Minimenschen verändern auch Hunde das eigene Leben in gewisser Weise. Du passt beispielsweise Deinen (Schlaf- und) Tagesrhythmus an den Vierbeiner an (was war noch einmal ausschlafen?), wirst bestenfalls zum Organisationstalent um Job/Alltag und Hund unter einen Hut zu bringen.

Im Laufe der Zeit entwickelt sich jedoch eine (Alltags-)Routine und manches sehe ich gar nicht mehr so eng. Da das nicht immer so war, würde ich meinem Vergangenheits-Ich heute sagen:

  1. Habe Geduld mit deinem Hund, ob es die Gewöhnung ans Auto oder an den Büroalltag ist.
  2. Erwarte keine Perfektion. Weder von Dir, noch von Deinem Hund. Dies gilt insbesondere beim eigenen Verhalten oder bei der Erziehung des Hundes. Dir werden Fehler passieren aber daraus lernst Du. 
  3. Manche Mitmenschen kennen keine Skrupel. Sie fassen Deinen Hund an, selbst wenn Du es verbietest. Ob es dein Training sabotiert ist ihnen herzlich egal. Trete daher bestimmter auf und entferne dich notfalls von ihnen. 
  4. Es gibt Leute, die geben gerne unaufgefordert Ratschläge zur Ernährung bzw. Erziehung. Oder sie kritisieren deine Entscheidungen. Oder sie nölen dich voll, weil du auf einem zugemüllten Rasenstück stehst. Nimm Dir das nicht so zu Herzen und lasse sie reden
Wir haben in den letzten zehn Monaten nicht nur viel gelernt, sondern auch eine Menge erlebt. Einiges war unbeschreiblich schön, anderes wiederrum ... furchtbar. 

Unsere schönsten und schlimmsten Erlebnisse mit Loki

Viele Momente, die Loki zum ersten Mal erlebt hat, waren für uns ebenfalls besonders. Das erste Kennenlernen, der Abholtag beim Züchter, das erste Mal in der neuen Wohnung sind genauso erinnerungswürdig, wie das Erleben des ersten Schneefalls oder Weihnachten.

Doch darüberhinaus gibt es auch einige private Momente, die wir auf jeden Fall nicht mehr vergessen und in unserem Herzen tragen werden. Für das Herrchen beispielsweise zählt dazu der allererste Ausflug ans Meer sowie der Moment an Silvester, wo Loki sich ängstlich an ihn gekuschelt hatte. Für mich dagegen war unser spontaner Ausflug an den Markleeberger See, den wir wetter- und uhrzeitbedingt ganz für uns alleine hatten, ein besonders schönes Erlebnis:

Ein Beitrag geteilt von lokiderlabrador 🐾🐶 (@loki_der_labrador) am

Oder ein Moment aus Loki's Welpenzeit: Er wollte unbedingt mit einem Hund spielen und nicht weitergehen. Daher versteckte ich mich hinter einem Baum in der Nähe und beobachtete ihn, wie er mich suchte. Als ich mich dann zu erkennen gegeben hatte, lief er so schnell wie der Blitz und war scheinbar unendlich glücklich mich zu sehen.

Hund allergische Reaktion und Beißattacke

Neben diesen Glücksmomenten gibt es natürlich auch die Schattenseiten, die passieren können. Unser Labbi hatte schon mit einigen Dingen zu kämpfen was Krankheiten angeht. Am schlimmsten war Loki's Giardien-Zeit, an die wir ungern zurückdenken. Die Erkrankung hat sowohl ihn als auch uns seelisch und körperlich an die Grenzen gebracht. Natürlich wurde Loki während dieser Zeit noch von einem Insekt gestochen, so dass er für einige Tage und bei größter Hitze mit einer dicken Backe herumlaufen musste. Kurz vor unserem Umzug im Februar litt unser Hund noch an einer heftigen allergischen Reaktion, weswegen wir nachts bei Blitzeis noch in die Tierklinik fahren mussten. Das Ende vom Lied waren mehrere Spritzen und eine Infusion.

Einer meiner schlimmsten Alpträume bezüglich des Hundes wurde leider schon nach kurzer Zeit Realität. Wie bereits berichtet wurde Loki als Welpe von einem Listenhund angegriffen. Glück im Unglück hatte sich dieser nur in seinem Ohr verbissen und seine Kehle verfehlt.

Labrador im Garten mit BallTrotz allem können wir uns ein Leben ohne Loki überhaupt nicht mehr vorstellen. Er ist ein Teil unserer Familie und wir lieben ihn über alles. Daher haben wir es uns auch nicht nehmen lassen seinen ersten Geburtstag ein wenig zu feiern - mit selbstgemachten Hackfleisch-Cupcakes. Das Rezept stellen wir Dir dann nächste Woche vor :-)

Und jetzt wollen es wissen: Was war dein schönsten und schlimmstes Erlebnis mit Deinem Hund?
Vielen Dank für's Lesen!
Loki & Katarina

6 Kommentare

  1. Happy Birthday auch von uns.

    "Erwarte keine Perfektion" - das muss ich mir auch immer wieder sagen ...

    Liebste Grüße
    Dani mit Inuki und Skadi

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Dankeschön! Ja, die Sache mit der Perfektion... ich bin zudem noch sehr ungeduldig und setze mich unter Druck. Daher muss man sich das immer wieder bewusst machen, das man so nicht weiterkommt. Manches löst sich auch von ganz alleine :-)

      Löschen
  2. Happy Birthday lieber Loki! :-)
    Ein schöner Text! An Rumos erstem Geburtstag hatte ich ganz ähnliche Gedanken. :-)
    Viele liebe Grüße
    Kathrin und Rumo

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Vielen Dank :) Es ist ja schon ein kleiner Meilenstein, der erste Geburtstag.

      Löschen
  3. So von schwarzem Labi zu schwarze Labi - ganz, ganz herzliche gratulation zu deinem Geburtstag und geniess das neue Jahr in vollen Zügen.
    Geburtstagsgrüsse von Ayka

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Danke! Ich bin gespannt, was ihm sein neues Lebensjahr so alles bescheren wird :-)

      Löschen

Vielen Dank für Deinen Kommentar!

Mehr zu Loki der Labrador

Wir halten uns dran

Blogger Relations Kodex