Was ich heute bei einem Welpen anders machen würde

13. September 2017

Titelbild Fotocollage Welpe

Eigentlich wollte ich diese Woche unsere Körperpflegeserie fortsetzen. Jedoch geht es Loki aktuell nicht so gut, wie ich schon auf Instagram Stories berichtet habe. Dem kleinen Mann plagen seit dem Wochenende Übelkeit und Erbrechen, weshalb ich ihn lieber in Ruhe lassen will, anstatt ihn für entsprechende Fotos zu "quälen".

Daher geht es diese Woche auf dem Blog eher um das Thema, was ich heute beim (nächsten) Welpen anders machen würde. Dieses Thema hatte nämlich vor ein paar Wochen Dini von "Hundekind Abby" aufgegriffen und mir fielen spontan auch einige Punkte ein, die ich beim nächsten Hund anders machen würde. Loki ist ja unser Ersthund, entsprechend waren wir (trotz intensiver Recherchebemühungen meinerseits) doch relativ grün hinter den Ohren als er zu uns kam.

Nach fast anderthalb Jahren haben wir jetzt nicht nur eine gemeinsame Alltagsroutine entwickelt, sondern auch ein bisschen Erfahrung gesammelt. Was ich bisher als Hundehalterin gelernt habe, hatte ich Dir ja schon in Loki's Geburtstagsbeitrag zusammengefasst. Da ging es aber primär um die eigene (innere) Einstellung als Hundehalter und wie sich diese im Laufe von 12 Monaten geändert hat. Und jetzt erzähle ich dir, was wir anders machen würden, würde heute noch einmal ein Welpe bei uns einziehen.

Lieber auf den "richtigen" Züchter warten

Fotocollage Labrador Welpen

Wer nicht einen Hund aus dem Tierheim oder von einer Privatperson will (oder eine bestimmte Rasse bevorzugt), der wird sich zwangsläufig bei Züchtern umschauen müssen. Nachdem klar war das wir einen Labrador wollen, habe ich online die großen Zuchtverbände- und vereine abgeklappert. Wie schon einmal erwähnt wollten wir uns diesbezüglich eigentlich Zeit lassen (auch wenn ich es insgeheim kaum abwarten konnte). Aber es schadet ja nichts sich schon frühzeitig auf die Suche nach dem richtigen Züchter zu machen. Die meisten Labradorzüchter wohnten Hunderte von Kilometer weit weg. Mit denen, die halbwegs in der Nähe waren, telefonierten wir um ein Treffen zu vereinbaren. Das klappte dann bei einer Dame, die ländlich wohnte und gerade ihren ersten Wurf plante. Dieser käme allerdings weitaus später, als wir für uns geplant hatten.

Anfänglich hatten wir uns trotzdem schon entschieden auf diesen zu warten, da uns die Züchterin und ihre Hundedame(n) sehr sympathisch waren. Jedoch hatten wir anlässlich meines Geburtstages einen Termin bei der Züchterin von Loki bekommen. Obwohl wir gar nicht geplant hatten jetzt schon einen Hund zu holen und nur die Welpen bestaunen wollten, waren wir auf Anhieb verliebt in den Letzten, der noch übrig war. Und ausgerechnet der wurde unser Spinnerlein.

Allerdings muss ich rückblickend sagen, dass seine Züchterin nicht die allerbeste Wahl war. Abgesehen davon, dass sie in keinem der großen Verbände Mitglied ist, waren einige Sachen nicht ideal. Heutzutage wären mir daher folgende Dinge wichtig:


1. Die richtige Ernährung des Welpen


Das ist wirklich mit DER wichtigste Punkt überhaupt. Unser Züchter hatte ein getreidehaltiges (und nicht besonders hochwertiges) Trockenfutter gefüttert. Im Gespräch wurde mehrfach betont, dass wir bloß nicht getreidefrei füttern sollten. Angeblich würde der Hund dadurch nur hibbelig werden. Heute würde ich solchen Aussagen nicht mehr Vertrauen schenken und mich besser mit dem Thema Ernährung beschäftigen. Gerade, was die Anzeichen einer Futterunverträglichkeit sind, denn damit hatte Loki Monate lang zu kämpfen. Das ärgert mich wirklich bis heute, aber jetzt wissen wir es besser.


2. Eine ausgeglichene Hundemama


Loki's Mama (und die Hundemutter vom anderen Wurf, den es zeitgleich gab) wurde anfänglich von uns regelrecht abgeschirmt. Als sie dann (auf unsere mehrfache Nachfrage hin) doch dazu kam, hatte sie sich null für uns interessiert und wirkte sehr nervös. Somit brauchen wir uns eigentlich nicht zu wundern, warum Herr Labrador ein so aufgeregter Spinner ist. Denn oftmals überträgt sich die Grundstimmung der Hundemutti auf den gesamten Wurf. Eine ausgeglichene Hundemama wäre mir heute also wichtig. Loki's Mama siehst Du übrigens rechts oben im Bild.


3. Den Welpen mehrfach besuchen gehen


Es wäre toll gewesen Loki mindestens einmal noch zu besuchen. Aber das ließ sich terminlich leider nicht vereinbaren, zumal der Züchter einige Autostunden entfernt wohnt. Vielleicht wäre seine Hundemama beim nächsten Besuch auch anders gewesen. Und wir hätten vorab noch einmal mit der Züchterin persönlich sprechen können. So konnten wir nur einmal mit ihr telefonieren um vorab Fragen zu klären und lernten sie erst bei der Abgabe kennen. Wenn Du die Möglichkeit hast Deinen Welpen mehr als einmal vor der Abholung zu besuchen, würde ich Dir das auf jeden Fall empfehlen.


4. Der Welpe sollte so viel wie möglich kennenlernen


Rückblickend finde ich die Abgabe von Welpen ab der achten Woche wirklich zu früh. Ideal wären zwei oder vier Wochen später. Aber viele Züchter wollen das aufgrund von Zeit und Geld nicht machen, obwohl es für die Entwicklung des Hundekindes von Vorteil wäre. Mir wäre es heute wichtig, dass der Welpe schon beim Züchter das Autofahren kennenlernt (und somit auch die Welt jenseits seines Gartenzauns). Eine Fahrt zusammen mit der Mama und den Geschwistern ist für ein so kleines Wesen bestimmt einfacher zu ertragen, als von heute auf morgen aus seiner gewohnten Umgebung gerissen zu werden und mehrere Stunden in diesem gruseligem Auto zu sitzen. Oftmals sind Welpen, die später abgegeben werden, auch stubenrein. Das wäre natürlich auch von Vorteil.

Die "richtige" Welpenschule finden

Schwarzer Labrador Welpe in der Welpenschule

Unsere erste Hundetrainerin wurde uns von Freunden empfohlen, die mit ihrem Hund auch die entsprechende Welpenschule besucht hatten und begeistert waren. Rückblickend war die (oder zumindest diese) Welpenschule für uns nicht das Richtige. Die Gruppen waren viel zu groß (mehr als 5 Hund-Mensch-Teams) und die Hunde passten vom Alter und ihrer Größe oftmals nicht zueinander. Das ist natürlich nicht besonders förderlich für die Spielsequenzen, die recht unkontrolliert abliefen. Und die Trainerin konnte sich meistens gar nicht auf alle Hundebesitzer und ihre Fragen konzentrieren, so dass auch unsere Fragen zum Teil unbeantwortet blieben.

Daher würde ich mir heute eine Hundeschule suchen, die einen Welpenschule mit kleineren Gruppen anbietet, wo die Welpen alters- und größenmäßig besser zusammenpassen. Und ich würde mir wünschen, dass die Welpenschulen den Fokus auf den richtigen Umgang bei Hundebegegnungen an der Leine legen würden, anstatt auf so simple Sachen wie Sitz und Platz. Diese kannst Du Deinem Hund nämlich ganz leicht alleine beibringen. Welpen müssen so gut wie möglich sozialisiert werden. Jedoch sollten sie nicht durch solche Welpenschulen lernen, dass jeder Hund nur zum Spielen da ist und eine ganz große Aufregung bedeutet. Idealerweise lernen die Hundeeltern dann auch auf welche Körpersprachesignale sie bei Hundebegegnungen achten sollen.

Ebenfalls wichtiger als Sitz und Platz finde ich Übungen zur Impulskontrolle und Anti-Gift-Köder-Training, was man zumindest bei älteren Welpen (oder dann Junghunden) auf jeden Fall üben sollte. Für viele Welpen ist es nämlich typisch alles erst einmal in den Mund zu nehmen und sich kaum zügeln zu können.

Rückzugsort: Es muss nicht immer eine Box sein

Fotocollage Hundeboxen Welpe

Überall liest man, wie wichtig ein Rückzugsort ist, den der Hund sein Eigen nennen kann. Der Vierbeiner sollte von Anfang an seinen Platz in der Wohnung haben, der ihm Sicherheit und Ruhe vermittelt. Gerade Welpen müssen häufig erst noch lernen von selber zur Ruhe zu kommen. Viele Hundebesitzer sind überzeugt von Boxen, da sie höhlenartig sind und sich prima als Rückzugsort für den Bürohund machen. Außerdem ist eine Box sehr praktisch um den Hund sicher im Auto zu transportieren. Deshalb wollte ich Loki auch an eine Box gewöhnen, was in meinem Kopf innerhalb von zwei Wochen passieren sollte, da er nach Ablauf dieser Zeit mit ins Büro kommen sollte.

Doch welche sollte es sein? Anfänglich fiel meine Wahl auf eine zusammenfaltbare Stoffbox, die sich von fast allen Seiten öffnen ließ. Ich habe sie gleich in der größten Größe geholt, damit auch der erwachsene Loki noch reinpassen würde. Diese stellte sich allerdings als Fail aus. Nicht nur passte sie nicht in unser Auto, Herr Labrador nutzte sie lieber als Toilette anstatt als Schlafort. Schon als Welpe schlief er besonders gerne auf dem Boden. Trotzdem wollte ich die Boxenidee nicht aufgeben und besorgte eine aus Plastik, aber ebenfalls in der Endgröße. Auch in dieser Box sah der kleine Welpe richtig verloren darin aus. Danach probierte ich es mit einer viel kleineren Version der Plastikbox, die wir auch ins Auto bekamen. Zu diesem Zeitpunkt war Loki's Panik im Auto immer noch sehr groß und es war schwierig ihn durch die Minischlitze zu belohnen, wenn er mal für eine Sekunde ruhig war. Außerdem schien er es noch gruseliger zu finden, wenn er nicht sehen konnte, was passiert.

Letztendlich haben wir es dann mit einer Metallbox probiert, die uns die nächsten Wochen auch begleitete. Im Büro stand eine und im Auto hatten wir noch eine. Damit ging es dann, aber ideal war es nicht. Zum Einen nagte er immer an den Gitterstäben (auch wenn er nicht drin lag) und es war ganz schön laut, wenn er in der Box seine Decke zur Seite schob und mit seinen Krallen am Boxenboden rumscharrte. Zum anderen hatte er sich Zuhause mal eine Kralle fast ausgerissen als schlaftrunkend er an den Gitterstäben hängen blieb.

Was ich heute anders machen würde? Ich würde mir auf jeden Fall nicht mehr so einen Stress machen und auf Teufel komm raus den Hund unbedingt an eine Box gewöhnen. Loki bevorzugt neben Teppich sein Körbchen. Ein Körbchen oder später dann eine Decke reichen vollkommen. Letzteres wäre unheimlich praktisch, da man die Decke prima überall hin mitnehmen kann.

Und jetzt wollen wir von Dir wissen: Was würdest Du beim nächsten Hund oder Welpen anders machen?

P.S.: Die Grafik im Titelbild wurde freundlicherweise bereitgestellt von Aram und Abra
Vielen Dank für's Lesen!
Loki & Katarina

12 Kommentare

  1. Ich bewundere Deine offenen Worte, die doch zeigen, dass Du sehr viel anders machen würdest. Ich hoffe, dass Deine Tipps zukünftige Hundehalter erreichen werden. Wir sind auch Ersthundhalter, haben aber viel mehr Glück gehabt als ihr....

    Viele liebe Grüße
    Sabine mit Socke

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Hallo Sabine,

      danke für deinen Kommentar! Ich wünsche mir, dass sich auch andere Hundehalter dazu Gedanken machen würden. Es ist auf jeden Fall ein spannendes Thema und vieles sieht man erst im Laufe der Zeit anders...

      Viele Grüße
      Katarina und Loki

      Löschen
  2. Hallo, wir sind gerade noch beim ersten Welpen, aber nicht beim ersten Hund :) Daher muss ich sagen, einige Punkte, wie die richtige Züchterauswahl habe ich schon ganz gut hinbekommen, wobei ich dir zustimme, was die Sache mit dem Auto angeht. Ich fand es auch schade, dass das nicht gemacht wurde, denn das hatte die Folge das Emmis erste Fahrt sehr lange (ca.1 Stunde) gedauert hat und ein absoluter Albtraum für alle - am Ende hätte ich am liebsten geweint xD - war. Ansonsten durften wir sie aber oft besuchen - waren fast jede Woche einmal da - und haben auch die Mutter kennengelernt, die der Grund für meine Wahl des Züchters war. Meine Züchterin ist im Verband und züchtet schon länger als ich lebe, aber natürlich fand ich den Eindruck den mir die Umgebung und die Hunde vermitteln ebenso wichtig - wenn nicht sogar noch wichtiger. Emmi kam mit 9 Wochen - denke 10 hätten ihr auch nicht geschadet, aber 9 sind schon gut.

    Zum Thema Box gebe ich dir vollkommen recht. Die ersten Tage war ich auch sehr erpicht auf Box, gerade auch weil meine Mama mir ständig damit in den Ohren lag und ich eine Box für Nachts auch als sinnvoll erachte. Tagsüber geht Emmi nicht gern in ihre Box; auch Nachts würde sie sicher lieber draußen schlafen. Sie liegt lieber auf den Fliesen oder im Hundekörbchen - daher muss sie nur noch aus sicherheitsgründen Nachts in die Box und das läuft jetzt auch besser.
    Auch mit der Hundeschule habe ich mehr Glück, gerade weil wir schon mit dem Wolke die perfekte Hundeschule für uns gefunden haben, wussten wir natürlich auch wohin wir zur Welpenstunde wollen. Da wird genau auf die Punkte geachtet die du ansprichst...

    Was ich anders machen würde - ich muss ruhiger werden. Ich bin bei unserer älterin Hündin immer so gelassen und wenn sie mal komisch atmetet drehe ich nicht direkt am Rad, aber bei dem Welpen habe ich ständig Worst Case Szenarien im Kopf. Ist sie am Efeu vorbei gelaufen oder hat sie ihn gegessen und so ein Kram. Auch muss ich damit anfangen andere Leute mit Hund mehr anzumaulen, weil sie mich und den Welpen ständig stören. Da Wolke kein interesse an anderen Hunden hat, die sie nicht kennt, haben wir keine Begegnungen an der Leine...mit Emmi passiert das ständig. Manchmal stehe ich irgendwo und ziehe zb gerade Beutel aus dem Automaten und plötzlich werden wir von hinten von irgendeinem Hund angesprungen. Ich glaube, da muss ich mehr meinen Mund aufmachen. Ich bin da eindeutig noch zu nett. Generell sind die Leute sehr übergriffig wenn man einen Welpen hat.

    Grüße Denise, Emmi & Wolke

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Hi Denise,

      wow, vielen lieben Dank für deinen ausführlichen Kommentar! Ich freue mich sehr, dass du dir schon so viele Gedanken gemacht hast :) Und natürlich, dass ihr schon bei so vielen Dingen auf dem richtigen Weg seid! Ganz ganz toll :)

      Ja, das mit dem ruhiger werden kommt glaube ich mit der Zeit. Und mach dir nichts draus, mir fällt es meistens auch schwer mal eine Ansage zu machen bei unverschämten Leuten. Als Loki noch ein Welpe war kamen auch ständig irgendwelche Leute (meistens Männer) und wollten ihn streicheln. Ich hab sogar einmal gesagt "der hat Flöhe" und sie hat es nicht interessiert xD

      Macht auf jeden Fall weiter so!

      Viele Grüße
      Katarina und Loki

      Löschen
  3. Ich glaube, ich habe bei jedem unserer Hunde vieles anders gemacht als beim Vorgänger ... allerdings könnte ich nicht pauschal sagen, was ich ändern würde!
    Bei uns sind es ja meistens Tierheimhunde. daher würde bei uns die Wahl des Züchters entfallen. Zeit haben wir uns schon immer genommen undauch den jeweils anderen Hund in die Entscheidung integriert. Alles andere ist so abhängig vom Hund - Körbchen, Box, Karton, zugehängter Tisch oder auch nichts davo - Rüczugsorte haben wir unsere Hunde immer selbst wählen lassen und auch sonst ist bei uns alles relativ entspannt und locker ... aber auch das hat sich erst im Lauf von Jahren entwickelt.
    Wir versuchen bei jedem unsere Hunde auf seine Bedürfnisse einzugehen - mag er es eher schnell oder langsam, Sportskanone oder Couchpotato, Tricks lernen oder Schnüffelspiele, Schmusen oder Toben ... damit sind wir in den letzten ahren gut gefahren und ich kann jedem nur raten nicht nur auf Hundetrainer und andere Fachleute zu hören, sondern auch etwas auf das Bauchgefühl und die Reaktionen des Hundes.

    Ein sehr schöner Beitrag, der hoffentlich viele zum Nachdenken anregt.

    Liebe Grüße,
    Isabella mit Damon und Cara

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Hallo Isabella,

      ich freue mich, dass Du wieder bei uns vorbeigeschaut hast :) Ich kann dir absolut beipflichten, dass man auf die individuellen Bedürfnisse des Hundes eingehen sollte. Wir haben in der Vergangenheit auch so viel Mist von Hundetrainerin zu hören bekommen :(

      Viele Grüße
      Katarina

      Löschen
  4. Hallo Katarina,

    deine Gedanken zum richtigen Züchter finde ich toll! Das ist all das was mir auch wichtig ist. Kennst du Puppy Culture (https://www.puppyculture.com/)? Das ist ein tolles Programm für die "perfekte" (was ist schon perfekt) Welpenaufzucht und zwar von Tag 1 an. Leider ist es in Deutschland noch nicht sehr weit verbreitet, aber ich würde mir einen Züchter suchen, der möglichst viel davon in seine Aufzucht mit einbringt.
    Wobei ich denke, dass mein nächster Hund wieder aus dem Tierschutz sein wird.
    Bisher hatte ich nur "2nd Hand" Hunde, bis auf meinen Scout.
    Was ich nicht mehr machen würde, wäre einen High-Drive Hund wie meine Labrador Hündin, aus zweiter Hand nehmen. Maya ist wirklich perfekt, aber ich denke die Aufzucht wäre deutlich weniger anstrengend gewesen, wenn ich sie von NAfang an gehabt hätte. Ich habe sie mit 4,5 Monaten übernommen, weil die Vorbesitzer überfordert mit ihr waren.
    Und ich würde ganz sicher nicht mehr zwei so temperamentvolle Hunde gleichzeitig großziehen wollen, keine Ahnung was ich mir da letztes Jahr gedacht habe (Scout und Maya sind nur 5 Monate auseinander).
    Und noch zwei Dinge die ich anders machen würde, ich solche triebstarken und temperamentvollen Hunde nicht mehr zu meinen kleinen Hunden und vor allem meiner doch recht alten Hündin dazu nehmen.

    Aber Management ist nun mein bester Freund und langsam kehrt Ruhe ein *gg*

    Viele Grüße
    Jessie & Vierbeiner

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Hallo Jessie,

      vielen Dank für deinen Kommentar :) Puppy Culture kannte ich noch gar nicht, spannendes Konzept! Respekt, ich kann mir vorstellen, dass es mit zwei so lebhaften Hunden nicht immer einfach ist! Vor allem, wenn das Verhältnis im Rudel nicht so ausgeglichen ist. Es passt halt nicht jeder Hund zu jedem Hund ;) Ich finde es sehr gut, dass Du da jetzt mehr Rücksicht nehmen willst :)

      Viele Grüße
      Katarina

      Löschen
  5. Eine Hundebox würde ich jederzeit wieder anschaffen. Unser Jedi, 1,5 Jahre alt, geht heute noch freiwillig rein und kommt dort auch bei viel Trubel zur Ruhe.

    Anders machen würde ich vor allem zwei Sachen
    1. Ernährung nach dem Welpenfutter
    Zu uns hieß es zu Beginn, dass man nur nicht zu lange das Welpenfutter füttern soll, da es zu viel Energie enthält und der junge Hund zu schnell dick wird. Also sind wir recht bald nach der 16. Woche auf Erwachsenenfutter umgestiegen, ohne Ahnung von Calcium-Phosphat-Verhältnissen und ähnlichem zu haben. Sehr wahrscheinlich, dass das Jedis Wachstumsstörungen mitverursacht hat.

    2. Unkontrollierter Kontakt mit Menschen
    Ein gut sozialisierter Labrador liebt Menschen auch ohne ständiges Antatschen von jedem draußen. Dass wir jeden zu ihm haben lassen, hat sich als Junghund dann gerächt, denn überdrehte 30 Kilo sind halt etwas anderes beim Erstkontakt als süße kleine 8 Kilo

    Liebe Grüße, haben euren Block gerade erst entdeckt
    Jeanette und Jedi

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Hallo Jeanette!

      Vielen Dank für deinen tollen Kommentar :) Wer hat euch das mit dem Welpenfutter erzählt? :O Wie haben sich denn die Wachstumsstörungen bei Jedi geäußert? Übrigens cooler Hundename ;)

      Ja, das mit dem Kontakt kennen wir leider auch. Ganz schlimm waren die Leute, die ein "Nein" von uns ignoriert haben (nach dem Motto "ich liebe Hunde und muss den streicheln"). Sowas geht gar nicht!

      Viele Grüße
      Katarina

      Löschen
  6. Vielen Dank für diesen schönen Text - und einige andere hier.
    Es tut gut, endlich mal von jemandem ehrlich und offen zu "hören", der nicht damit prahlt, wie gehorsam sein Hund in jeder Situation, wie entspannt er angeblich ist und so weiter und so fort.
    Wenn man in Foren oder bei anderen Hundehaltern nach Ratschlägen oder Meinungen sucht, wird man ja nur so von perfekten Hunden und Hundehaltern überschüttet. Allerdings frage ich mich bei den täglichen Gassirunden, wo sich diese Hochperfekten immer verstecken.;)
    Auf jeden Fall fühle ich mich durchweg angesprochen von deinem Blog, da wir auch Hundeeltern eines ziemlich aufgedrehten 18 Monate alten schwarzen Labrador Rüden sind... er ist ein absoluter Schatz, keine Frage, und wir würden ihn um nichts auf der Welt wieder hergeben wollen. Aber sein Rumgehibbel, wenn wir Besuch bekommen, das Gezerre bei Hundebegegnungen usw. kostet, bei aller Liebe, schon starke Nerven. Mittlerweile hat er sich, bis auf diese Situationen, sehr positiv entwickelt und immer öfter selbst unter Kontrolle. Da wir jetzt wieder einen Welpen bekommen haben, tut es gut, sich wieder verstärkt ins Gefächtnis zu rufen, was man eigentlich nicht wieder für Fehler machen wollte. Super schön, dass ich deine Seite gefunden habe!

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Hallo,

      vielen lieben Dank für deinen tollen Kommentar! Ich habe mich riesig darüber gefreut :) Es tut auch gut zu lesen, dass andere ähnliche Probleme haben. Manchmal kommt man schon ans Ende seiner Geduld oder Grenzen, aber dann blickt man in dieses Hundegesicht und man kann ihm eigentlich nicht böse sein.

      Herzlichen Glückwunsch zum Welpen! Ist es wieder ein Labbi?

      Viele Grüße
      Katarina

      Löschen

Vielen Dank für Deinen Kommentar!

Mehr zu Loki der Labrador

Wir halten uns dran

Blogger Relations Kodex